Alexandra Bolzer :: figurative Malerei

des Kaisers neue Kleider

die figurative Malerei ist der Hauptteil des Werkes Alexandra

Bolzer´s. Schon 1995 begann sie als Autodidaktin ihre Malerei zu perfektioniern. Anfang der 2000er Jahre waren ihre Arbeiten noch stark abstrahiert ehe sie 2005 begann nach ihren Fotos und anderen Vorlagen naturalistisch zu arbeiten. Der konzeptionelle Aspekt ist schon bei ihren frühen Arbeiten hervorgetreten und ist mittlerweile Mittelpunkt ihres Werkes.

 

 

IMMER NIE IN CHINA

konzeptionelle Malerei von Alexandra Bolzer

China ist in aller Munde, sämtliche Medien berichten zahlreich von den Mißständen einer ganzen Nation, dem Regime, und dessen grausame Taten gegen Minderheiten aber auch über ein phänomenales Wachstum der Wirtschaft oder deren Umweltsünden. China polarisiert die westliche Welt. Die Arbeiten von Alexandra Bolzer beschäftigen sich mit den Individuen in China, dessen Jahrtausend alte Kultur, die Armut und Not, aber sie stellt auch die heutigen Veränderungen in Frage. Ihre Protagonisten werden farblich reduziert dargestellt, das Schwarz – weißdenken ansprechend weist sie auf die einseitige Darstellung der Medien hin und die damit verbundene Klischeebildung. Einzig die zarte mintgrüne Farbe des Hintergrunds symbolisiert die Hoffnung der Betroffenen, deren Not pragmatische Zufriedenheit mit den Umständen mit sich bringt.

1. Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden wohl unter Linden
zur Abendzeit.

 

2. Da haben wir so manche Stund,
gesessen da in froher Rund´.
Und taten singen die Lieder klingen
im Eichengrund.

 

3. Daß wir uns hier in diesem Tal,
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
es hat die Gnad´.

 

4. Nun, Brüder eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht.
In seiner Güten uns zu behüten
ist er bedacht.

 

Kein schöner Land in dieser Zeit..
konzeptionelle  Malerei

Die Serie „Kein schöner Land in dieser Zeit“ bezieht sich auf die Flüchtlingskrise aus Syrien die 2015 ihren ersten Höhepunkt in Europa erlebt.

 

Versinnbildlicht durch die Protagonisten Adam und Eva der Gegenwart auf der Suche nach Frieden und Freiheit. Dabei lässt das österreichische Wandervogel Volkslied eine erweiterte Interpretation zu, indem das Wandern und treffen unter Linden den Flüchtlingsströmen an den Grenzen gleichzusetzen ist. Die Wünsche und Vorstellungen die Flüchtlinge an ihr Zielland haben gleichen paradiesischen Zuständen, die sich in dem religiös geprägten Text des Liedes wiederspiegelt.  Westliche und östliche Kulturen finden hier eine Gemeinsamkeit, nämlich in der heilbringenden Vorstellung eines Paradieses .

Vielleicht könnte die beiderseitige Wertschätzung für das gemeinsame Land ein Anknüpfungspunkt an eine erfolgreiche Integration werden.


https://de.wikipedia.org/wiki/Kein_schöner_Land_in_dieser_Zeit

Nach Veröffentlichung von Kein schöner Land 1912 im Liederbuch Unsere Lieder des Österreichischen Wandervogels etablierte sich das Lied rasch in der Wandervogelbewegung. Sie sangen es am Lagerfeuer und sorgten so für eine weitere Verbreitung in der Jugend- und Singbewegung. Die hohe Popularität des Liedes schlug sich bereits in den 1920er Jahren in einer Anzahl von Umdichtungen zur traditionellen Melodie nieder, so existieren eine sozialistische Umdichtung von 1929 und eine etwa gleichzeitige Fassung für evangelische Mädchen- und Frauenkreise.[2]

Frauengold vs. Klosterfrau ( Melissengeist)
Frauenporatraits der vergangenen Dekaden


Beschäftigt sich mit dem Rollenbild der Frau in den vergangenen Jahrzehnten. Die Frau als Mutter, Geliebte, Lustobjekt, Freundin und Ehefrau .
Die Erwartungen die es zu erfüllen galt standen im Gegensatz zu den Rechten der Frauen jener Zeit teilweise im starken Widerspruch.


Die Frauen mussten gestern wie heute funktionieren in ihrer zugesprochenen Rolle, und verhalfen sich oft  mittels alkoholhältigen Wässerchens und Tinkturen Erleichterung im Alltag.
Diese Arbeit würdigt die Frauen dieser Generationen und reflektiert das Frauenbild von heute im Wandel der Zeit.

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Frauengold

"Frauengold (später auch Frauengold-N) war ein Stärkungsmittel, das ab 1953 von dem gleichnamigen Flensburger Unternehmen rezeptfrei in Drogerien, Apotheken und Reformhäusern angeboten wurde. Es handelte sich um ein Herz-Kreislauf-Tonikum, für das gezielt mit seiner beruhigenden und stimmungshebenden Wirkung geworben wurde. Hauptwirkstoff war mit mindestens 16,5 Volumenprozent Alkohol.

 

Kritiker sahen die weite Verbreitung und den Erfolg von Frauengold als eine Fortsetzung des „Kölnisch-Wasser-Alkoholismus“ aus dem späten 19. Jahrhundert, bei dem Frauen, denen der Zugang zu hochprozentigen alkoholischen Getränken in der Regel verwehrt wurde, stattdessen als Duftwasser (wie eben Kölnisch Wasser) oder Medizin (wie der Klosterfrau Melissengeist) deklarierte ethanolhaltige Tinkturen tranken und nicht selten in Abhängigkeit gerieten.[1] Beworben wurde das Mittel anfangs unter anderem mit dem Claim „Nimm Frauengold und Du blühst auf!“ Unterschwellig sollte daneben auch eine leichtere Erträglichkeit von Menstruationsbeschwerden suggeriert werden; dazu wurde 1955 die Behauptung „Frauengold schafft Wohlbehagen, wohlgemerkt – an allen Tagen“ eingeführt."

Die Arbeit der Zeit
painted school photographs from 1962


This serie is about former generations and their hopes about their future.

I got the idea 2008 whil e looking on photographs showing my daddies school mates in the year 1962. Unburdened schoolboys a view years before "1968" - the year of  big changes in society : 

And I asked myself which ideas and dreams this generation  might have had, and how these changes in 1968 are still alive today. On the other hand, I also asked myself which achievements  maybe got lost on the way or  changed into the opposite now.

Die Dekonstruktion der Erkenntnis
Selbstportraits mit Tauben

 

Diese Arbeit eschäftigt sich mit dem Verlust von vergangenen Errungenschaften wie Frieden, Freiheit, Demokratie oder ähnlicher Prozesse.

Dabei symbolisieren die Vögel  die ihnen zugeschriebenen Symbole wie zb Frieden, Freiheit, Liebe und der Mensch als solches interagiert als Symbol der Hoffnung, wobei die Künstlerin als solches den Stellenwert eines Botschafters einnimmt, der die Gesellschaft vor weiterem Bösem zu bewahren hofft.

Hier finden Sie mich

Alexandra Bolzer
Schlöglgasse 49
1120 Wien

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