Alexandra Bolzer :: Grafiken

Frauenzimmer 01

Bolzer´s Grafiken verbinden Fototechnik, Druck und Malerei in einer einzigartigen Weise. Sie versucht auch hier das maximum an Ausdruck mit der jeweiligen Technik zu erarbeiten. Oft überschneiden sich die Thematiken mit den einzelnen Techniken, so ist die Serie Frauengold vs. Klosterfrau(Melissengeist) zuerst als Grafikserie entstanden ehe sie malerisch verarbeitet wurde.

 

 

die Vogelfrau vs. die Akephalie des Mannes

Das neue künstlerische Projekt von Alexandra Bolzer ist eine tiefgreifende Zusammenarbeit mit dem Kärntner Philosophen Peter Goricnik.
Der Philosoph Goricnik beschäftigt sich u.a mit dem Surrealismus verbundenen Philosophen Georges Bataille, der in seiner „Theorie der Moderne“den Sagen umwobenen „Mann ohne Kopf“ schuf.


„Der Mann ohne Kopf“ symbolisiert die nicht Herrschaft der Vernunft, diese Akephalie erklärt er u.a. in der nicht alltäglichen Theorie: „die Aufklärung müsse sich selber aufklären“.


Goricniks bewegende Antithese dazu ist die lustvolle Vogelfrau, als Gesellschaftsmodell nach dem Egalitätsprinzip in Verbindung zum Matriachat. Dabei symbolisiert u.a. die Taube den Geist und die schöne Göttin der Weisheit : Sophia


Bolzer verfolgt diese Thesen in ihrer eigen dafür entwickelten, tiefsinnigen, zeitgenössischen Bildsprache und schafft eine Serie neuer Arbeiten zu diesem Thema.

„Vivere et vivere sinere“ – oder „Leben und leben lassen“

vom 25.08. – 11.10.2012 in der Galerie FASZINATION ART/Hamburg

 

 

Mit den gezeigten Zyklen der Ausstellung setzt sich die Wiener Künstlerin Alexandra Bolzer künstlerisch mit der Tendenz zur Gleichförmigkeit und Normierung der Gesellschaft auseinander und stellt die zunehmende Unterdrückung und Ausgrenzung des Individuellen und Intoleranz gegenüber Andersartigem in Frage.

 

„Leben und leben lassen“ – Frei nach Goethe ist dieses Zitat aktueller denn je. In einer Zeit, in der Toleranz gepredigt und Hass geschürt wird, nähert sich Bolzer diesem Thema in ihrer eigens entwickelten Bildsprache an.

 

In einer Hymne für die Toleranz und das Leben zeigt die Künstlerin des Kunsthaus Wien ausdrucksstarke Übermalungen von fotografierten Pflanzen im urbanen Gefüge, die den gewünschten Normierungen trotzen.  Ausbrechende Gewächse, die aus der Masse herausstechen stehen dabei im Focus, wurden ästhetisch in Szene gesetzt, dramatisiert und manuell bearbeitet.

Ein weiterer Zyklus befasst sich mit dem Tod und der Verwandlung in neues leben. Der kreis schließt sich und lässt bewusst viele Fragen offen.

 

Karsten Peters

I don´t mind if you forget me- 2010

konzeptionelle Grafiken zum Unabhängigkeits Krieg 1945 in China

The beautiful people

konzeptionelle Grafiken, Mischtechnik auf Bütten 20x30cm, 2010

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Alexandra Bolzer
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hope #03 , Mischtechnik auf Papier 30x42cm © alexandrabolzer 2017
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